Rückmeldungen weiterer Teilnehmer: 

Herr M. B.:
Meine Art und Weise zu leben (und vor allem zu denken) ist eine ganz andere geworden. Mich überzeugt die Art, wie Du Deine Seminare leitest. Dein enormes Einfühlungsvermögen, Dein feiner Spürsinn für das Wesentliche, Deine Art Vertrauen zu schaffen und Versöhnung zu ermöglichen beeindrucken mich immer wieder sehr.  

Frau G. B.: 
Im Seminar konnte ich in meinen Spiegel schauen und nicht daran vorbei, was mir Klärung brachte. Es kommt das, was man erträgt, man darf auch nicht zuviel von sich verlangen. Es ermöglichte mir sehr tiefe Begegnungen mit Teilnehmern, die mich wieder Aufmerksam werden liessen auf mich selber, und mir auch Mut und Kraft gaben etwas zu verändern.   

Frau J. Z.: 
Ich konnte neue Einblicke in mein Leben gewinnen und dadurch meine Vergangenheit annehmen und mich innerlich mit meinem ehemaligen Partner aussöhnen.    

Herr R. B.: 
Durch die Teilnahme am Seminar konnte ich meine Lebenseinstellung positiv verändern. Kann nun wieder das Gute in mir und anderen erkennen.

Frau I. S.: 
An einem Seminar konnte ich mich von einer schweren Last befreien und fühle mich dadurch leichter. Leute haben mir im Alltag gesagt, ich hätte mich positiv verändert, meine Ausstrahlung sei fröhlicher geworden. Die Atmosphäre am Seminar war sehr schön. Ich wünsche allen Menschen, die das nicht kennen, dass sie es einmal selber erleben können.      

Frau im Alter zwischen 20 und 30, Seminarteilnahme im Jahr 2004. Hauptthemen: als Kind Alkoholproblem mit Gewalt in der Familie erlebt. Schuldgefühle wegen Krankheit / Tod der Mutter.   
Essstörung.

Lieber Pius. Ich möchte dir mitteilen, wie du mir im Seminar geholfen hast und warum das Seminar mich so weit gebracht hat. Du kannst meinen Bericht auch auf deiner Homepage veröffentlichen und ich hoffe, dass sich andere Menschen durch meine Zeilen angesprochen fühlen und auch den Mut finden, an einem Seminar teilzunehmen. Ich bin dir sehr dankbar Pius, denn du hast mir geholfen, mein inneres, seelisches Problem zu erkennen und es zu akzeptieren. Ich fühle mich seit dem Wochenende gelassener und geniesse das Leben viel intensiver. Ich denke oft an meine Mami, verbinde es aber nun mit schönen und guten Erinnerungen und viel Akzeptanz für ihren Tod.

Ich habe sehr lange gezögert, mich beim Seminar anzumelden, ich dachte wirklich, dass so etwas für richtig "kranke Leute" sei, die mit ihrem Leben gar nichts anfangen können. Irgendwie habe ich dann doch noch auf meine innere Stimme gehört und meldete mich an. Schon am Telefon wusste ich, dass ich bei dir richtig aufgehoben bin. Beim Seminar fühlte ich mich nach den ersten nervösen Minuten sehr wohl und freute mich jeden Abend wieder auf den nächsten Tag. Ich kam, weil ich mit meiner Essstörung nicht zurecht kam, ich war
bedrückt, obwohl ich augenscheinlich alles hatte (einen Mann, ein Haus, ein Auto, Garten und alles was so dazu gehört), ich fühlte mich einsam, obwohl ich ständig unter den Leuten war und ich fühlte mich abnormal.

Beim Seminar lernte ich sehr viel mehr über mich und über meine Essstörung, und vor allem die Gründe, warum ich immer wieder Rückfälle habe, sobald ein Problem auftaucht. Ich war vorher einige Jahre in einer Selbsthilfegruppe und profitierte auch viel davon. Pius aber hat eine ganz andere Art mit Leuten wie mir umzugehen. Ich hatte erwartet, dass du Pius,
dich in die Rolle des "Alleswisser- und könner" hinein versetzen würdest und mir ganz viele Neuheiten über meine Person erzählen wirst. Was ich von dir bekam Pius, ist mehr und wichtiger als so viele Ratschläge und Tipps, die ich im Leben schon bekommen und gehört habe. Du hörtest mir geduldig zu, zwangst mich zu nichts und sagtest mir auch nicht, wie ich mein Leben führen soll. Du hast mich stets ermutigt, zu sagen, was ich in dem Moment fühlte, als ich bei dir war, und einfach zu erzählen, was im Moment durch meinen Kopf ging. Das war wahrscheinlich das erste Mal, dass ich wirklich  meine Gefühle/Probleme in der Gegenwart wahrnahm. Ich lebte vorher immer entweder in der Vergangenheit (ich
konnte meine negativen Gefühle, die damit verbunden waren, nicht akzeptieren und dies führte zu Rückfällen) oder in der Zukunft (ich versuchte immer wieder das Leben zu planen und meine Umgebung so zu gestalten, dass es immer bequem ist und nie wieder Probleme auftauchen). Bei dir habe ich gelernt, meine Gefühle (auch die aus meiner Vergangenheit) wahrzunehmen und zu akzeptieren und mich nicht mit dem zwanghaften Überessen zu bestrafen, weil irgendwas in meinem Leben nicht nach Plan geht. Auch konnte ich sehr viele Dinge anerkennen, dich ich bereits kannte, sie aber nicht für Gründe meiner Anfälle und Depression  hielt. Es war so schön in diesem Seminarraum und so beruhigend. Ich entdeckte dort wirklich die Macht der Farben und der Ruhe. Ich konnte mich auf der Erde spüren und auch meine Gefühle hören, tatsächlich!! Zudem lernte ich eine Teilnehmerin kennen, die jetzt eine sehr gute Freundin von mir ist. Ohne dieses Seminar hätte ich das alles nicht gefunden.

Momentan geht es mir sehr gut. Ich weiss, dass meine „Sucht“ immer da ist und
wartet, dass ich sie wieder suche und zu meiner besten Freundin mache. Ich
fühle mich jetzt nie allein oder einsam, obwohl ich viel Zeit allein verbringe. Ich habe von Pius gelernt, die innere Ruhe zu suchen und zu finden.
Wenn starke und emotionale Gefühle auftauchen, schalte ich den Fernseher und das Radio aus und versuche meinen Körper und meine Gefühle wahrzunehmen und sie zu akzeptieren. Meistens fühle ich mich nach einer kurzen Meditation oder einem Telefonat mit einer guten Freundin sehr viel besser. Vor dem Seminar hatte ich in den schlimmsten Zeiten zwei bis vier Fressanfälle pro Woche; nach dem Seminar hatte ich drei Monate keinen Rückfall. Ich habe zwar wegen einer Prüfung einige Rückfälle in meine Essstörung gehabt, aber nicht so schlimme wie vor dem Seminar. Nun habe ich wieder schöne und “suchtfreie“ 5-6 Wochen gehabt und fühle mich sehr rein und sehr glücklich und gelassen.

Ich bin mit meinem jetzigen Leben sehr zufrieden, ich habe alles was ich zum Leben brauche. Mehr brauche ich nicht, es ist nur Luxus, den ich nicht zum atmen brauche!! Ich versuche auch, egal was am Tag passiert, zufrieden und dankbar ins Bett zu gehen. Dann wache ich am nächsten morgen viel glücklicher und sorgenfreier auf.

Ich empfehle diese Seminare jedem um "emotionale Altlasten" zu verarbeiten. Ich habe bereits einigen Leuten davon erzählt aber schlussendlich ist es jedem überlassen, wie er mit seinen Gefühlen umgehen möchte. Man wird im Seminar wirklich zu nichts gezwungen und kann meiner Meinung nach nur profitieren. Traut Euch!! Das Leben ohne Mut ist wie die Erde ohne Sonne oder ähnliches :-))
Alles was ich hier geschrieben habe, ist die Wahrheit und kommt vom meinen tiefsten Inneren. Ich glaube, dass in Zukunft noch mehr Leute zu dir kommen werden, es braucht jedoch Geduld...

Mann zw. 40 und 50:

Es war interessant, neue Leute zu treffen. Ich wollte wieder einmal unter Menschen kommen, da ich  schon lange keine neuen Bekanntschaften  mehr geschlossen hatte. Pius verstand es, eine Atmosphäre zu schaffen, wo wir uns frei fühlten, auch über persönliche Dinge zu sprechen und unsere Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Es hat mir gut getan zu erleben, dass ich in kurzer Zeit einige neue Freunde gewonnen habe. 
Ich habe gemerkt, dass es sich lohnt, ein Risiko einzugehen und sich vor Fremden zu öffnen, da nur so neue Beziehungen entstehen können. Ich habe den Kurs sogleich meiner Frau empfohlen und empfehle ihn auch anderen, die neue Anstösse im Leben brauchen.

Frau im Alter zw. 40 und 50. Hauptthemen: Depressionen und immer noch unter
dem Einfluss einer dogmatischen Glaubensgemeinschaft stehend, aus der sie nach 13 Jahren Mitgliedschaft vor 13 Jahren ausgetreten ist.  Partnerschaft und Sexualität.

Aus meinem letzten Tagebucheintrag vor dem Kurs:

„Ich habe fast keine Kraft mehr weiterzumachen. Wenn ich fühle, sind  da nur Tränen.  Wenn ich mich zusammenreisse, verknöchere ich immer mehr. Die simpelsten Entscheidungen sind zuviel. Ich weiss nicht mehr, was reden. Alles ist falsch. Mein ganzes Leben ist vermurkst. Schwarzes Schaf der Familie. Raus aus dem Verband des Glaubens. Nirgends fähig zur Verbindlichkeit, zur Stetigkeit....Der Schmerz ist so unendlich gross. Alles voller abgebrochener, stechender Enden und Spitzen. Bitte mach mich heil.“

Mein Mann liess nicht nach, mich für den Kurs zu motivieren, nachdem er selber an einem Seminar teilgenommen hatte. Ich hatte schlichtweg Angst, etwas von meinem Innersten preiszugeben und mich lächerlich zu machen. Ausserdem  stand mir meine religiöse Arroganz im Weg (der Pius hat wahrscheinlich nicht den richtigen Glauben und ich begehe Verrat,  an solch einer Stelle Hilfe zu erwarten). Doch die Atmosphäre war von Anfang an sehr wohltuend und friedlich. Du bist  mit grossem Einfühlungsvermögen auf jeden einzelnen eingegangen und hast mit viel Fantasie immer neue Wege gefunden, uns zu ermutigen, die Schmerzen zu fühlen und ihnen Ausdruck zu geben, damit Raum geschaffen wird für Neues. Ich habe Gott gespürt in dem ganzen Prozess, in jedem einzelnen Teilnehmer.

Ja, ich darf mich so akzeptieren, wie ich jetzt gerade bin, mitsamt Depressionen und Mutlosigkeit. Ich brauche mich nicht ständig zu zwingen, meine vermeintliche Pflicht zu tun. Bewusst das Schwere durchleben, durchleiden, weinen, sich reinigen lassen...

Besonders dankbar bin ich, dass ich eine andere Teilnehmerin kennen gelernt habe. Sie hat Depressionen durchgemacht, viel schlimmer als ich, und ist weiser und reifer daraus hervorgegangen. Das hat mir Mut gemacht, durchzuhalten. Wir trafen uns auch nach dem Kurs, sie hat mich einfach ein Stück weit begleitet und war eine gute Zuhörerin...

Es brauchte noch fast 3 Monate nach dem Kurs, bis ich mich wieder lebendig fühlte und  ganz aus dem seelischen Loch herauskam. Doch viele Impulse wurden im Kurs gegeben und haben weitergewirkt. Ich habe zu einem Glauben zurückgefunden, der sich mehr auf das innerste Gefühl verlässt als auf irgendwelche Dogmen. Ich öffne mich für neue Möglichkeiten, das Leben zu gestalten. Danke!

Kürzlich stiess ich  auf diesen Spruch  an einer Gedenkstätte für eine Frau, 
die mit 52 Jahren gestorben ist:

Habe den Mut, Deine Ziele zu verwirklichen!
Sag nicht: Ich bin zu alt. Sag nicht: Es geht ja doch nicht.
Mut haben heisst nicht, dass man keine Angst hat,
sondern dass man sie überwindet.
Und wenn Du Rückschläge erlitten hast,
wünsche ich Dir neuen Mut und Selbstvertrauen.

 

Frau zw. 50 und 60, Themen: heimliche Alkoholsucht seit 15 Jahren, Partnerschaft, Selbstzweifel, nicht "nein sagen" können, entwurzelte Kindheit und Misshandlung, 
Asthma seit früher Kindheit.

Durch die Teilnahme am Seminar lernte ich mich selbst besser kennen. Ich erkannte, dass meine negativen Kindheits- Jugend- und Familienerlebnisse mein Leben bis anhin sehr stark belasteten. Das Seminar zeigte mir auf einfache Weise, diese negativen Lebensabschnitte anzunehmen und los zu lassen. Zusammen mit einigen Einzelsitzungen mit grossem Erfolg. Dafür bin ich sehr dankbar. 
Ich bin von meiner Alkoholsucht befreit. Ebenso von meinen negativen Gedanken und Handlungen. Ich habe Lebensfreude und viel Selbstvertrauen gefunden. 
Als Begleiterscheinung sind meine Asthmaanfälle verschwunden, die mich seit meiner frühen Kindheit belasteten.

Frau zw. 30 und 40,  Hauptthema: Minderwertigkeitsgefühle, die in der Schulzeit 
durch das Fehlverhalten von Lehrer entstanden sind.

Ich finde die Idee, „dieses Ballast ablegens“ wie du es praktizierst, absolut Spitze. Du bist eine sehr vertrauenswürdige, nette und fähige Persönlichkeit. Ich werde dieses Wochenende nie vergessen.
Seit der Schulzeit habe ich Komplexe. Fühlte mich immer etwas dümmer und peinlicher als die Andern. Mein Lehrer machte mich gezielt psychisch fertig. Es war eine sehr schlimme Zeit für mich. Wenn er mir eine Rechnung stellte, konnte ich überhaupt nicht mehr denken. Dann sagte er immer vor allen Schülern: „es darf gelacht werden“ oder „das hätte ich mir ja denken können“. Ich hätte sterben wollen, wenn dann alle lachten. Mein Vater hatte auch nicht die Nerven, mir die Mathematik beizubringen und er wurde immer ziemlich laut. Ich hatte eine Wand vor dem Kopf; es ging einfach nichts mehr in mein Hirn rein. Obwohl ich nie sitzen bleiben musste, hatte ich immer das Gefühl, dumm zu sein. Rechnen kann ich für mich allein genug, aber vor anderen etwas zusammenzählen ist für mich jetzt noch ein Gräuel.
Ich litt immer sehr unter meinem Minderwertigkeitskomplex, merkte im Seminar aber, dass ich doch ein sehr  gutes Leben gehabt habe. Mir ist auch bei den anderen Teilnehmern aufgefallen, dass (fast) alle Probleme irgendwo in der Kindheit wurzeln.

Am zweiten Abend, als ich nicht sofort einschlafen konnte, kam mir dann meine befreiende Eingebung: Es ist wichtig genug, eine gute Mutter zu sein! Ich muss keine Elternvorträge abhalten, ich muss kein Mathematikgenie sein oder irgend jemandem vordemonstrieren, wie gescheit ich bin. Es ist wichtig genug, meine Kinder in Liebe auf das Leben vorzubereiten.

Ich hätte nie gedacht, dass ich vor allen Anwesenden weinen könnte. Bin der Typ, der alleine weint, aber es hat sooo gut getan, und alle hatten Tränen. Am Schluss des Seminars hatte ich das Gefühl, dass jeder Einzelne im Raum mein bester Freund / Freundin sein würde.
Ich bin sehr glücklich, dass ich den Mut hatte, mich einfach anzumelden. Vor allem aber, dass du mit deinen sanften Mitteln den Menschen hilfst, etwas abzuschliessen, und ihnen beistehst, den Mut zu fassen, etwas zu verarbeiten.  

Frau zwischen 20 und 25, eine Einzelsitzung, Thema: Bulimie, als Kind überfordert und hilflos durch familiäre Situation.

Wenn ich seelischem oder körperlichem Stress ausgeliefert war, und ich das Gefühl hatte, dass von mir zuviel verlangt wurde, fiel ich in ein Loch und bekam Bulimie. Ich merkte, dass ich es alleine nicht schaffte und suchte Hilfe.
Nach nur einer Einzelsitzung spürte ich, dass eine innere Last aus der Kindheit von mir gefallen ist. Die Bulimie ist verschwunden, und ich habe gelernt mit Stress umzugehen. Ich hatte schon als kleines Mädchen meine Nägel abgebissen und es nie geschafft aufzuhören. Drei Wochen nach der Sitzung habe ich aufgehört, meine Fingernägel abzubeissen.

Ich danke den Teilnehmern für ihre Beiträge, die ich hier für interessierte Menschen veröffentlichen darf.  

 

 


 

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